Die Entwicklung des Rassemeerschweinchens Rex
– eine private Studie von Sandra Haverkamp in Zusammenarbeit mit Gaby Demming 

 ©2004 by Sandra Haverkamp und Gaby Demming


letztes Update: 19.10.04

 

Leider musste ich die Studie aus Zeitmangel verfrüht und unfertig beenden, hoffe aber später irgendwann erneut Erfahrungen und Bilder einfliessen lassen zu können...

 

Nachfolgend möchte ich hier die Entwicklung einiger meiner Rexe über mehrere Monate und Jahre festhalten.
Es ist immer noch nicht überall bekannt, dass Rexe Spätentwickler sind und sich über zwei Jahre ständig verändern können.
Es gibt zwar einiges an schriftlichen Informationen (Quellenhinweise: Gaby Demming, Thea Paar, Simpley Red [wer noch mehr weiss, bitte mitteilen!]), aber zu dem möchte ich noch v.a. Bilder und eigene Erfahrungen hinzufügen.

Meine Freundin Gaby wird dies auch für einen Teil ihrer Nachzucht durchführen, so dass wir Vergleichsmöglichkeiten haben werden.
Ihre Dokumentation ist hier zu lesen.


Es wird nicht nur für uns interessant werden.
Gerne können Interessierte daran teilhaben (sowohl als stille Mitleser, aber auch gerne mit eigenen Erfahrungen und Bildmaterial, was gerne auf eine extra Seite verlinkt werden kann, natürlich mit Quellenangabe), welche Entwicklungsstadien die Rexe durchmachen, warum sich das Warten lohnen kann und warum man ihnen besonders viel Zeit geben muss.
Es wird besonders ersichtlich werden, warum gerade die Rasse viel Geduld vom und auch Platz beim Züchter erfordert.

 

Bevor ich starte, möchte ich noch mitteilen, was mich bzw. uns zu dieser Studie animiert hat.
Auffällig ist z.B., dass auf Internetseiten hauptsächlich Babybilder oder das erwachsene Tier präsentiert wird. 
Kaum einer mag Rexe in Streck- und Fusselphasen ablichten ;-).

Interessenten ohne viel Ahnung über die Rasse kommen sich oft veräppelt vor, wenn sie ein vier bis sechs Wochen altes Rexkind abholen wollen und nur ein Meerschwein mit Fusselfell, langem Kopf, einem Stehohr usw. zu Gesicht bekommen.

Selber habe ich die Geschichte vom hässlichen Entlein zum Schwan damals übrigens auch nicht geglaubt ;-).
Aber im Laufe der Zeit habe ich einige solcher Verwandlungen (hauptsächlich was Typ und Fellqualität angeht) hier im Stall und bei Züchterkollegen mitbekommen, aber in Bildern dokumentiert lässt sich vieles einfacher erklären und es kommt noch glaubhafter rüber.

Auch Zuchtanfängern von dieser tollen Rasse sollen so die Augen geöffnet werden, z.B. wieviel Geduld und Platz notwendig ist, um diese Rasse auch wirklich zu züchten und nicht nur zu vermehren.
Nicht zu früh das falsche Tier auf die Abgabeliste zu setzen oder frustriert alles hinzuschmeissen, weil man sich es alles einfacher vorgestellt hat....


Ein Beispiel zur Typentwicklung:

Zwischen diesen Bildern meiner Jolie liegen zum Beispiel nur zwei Wochen:


zwei Wochen später

zwei Wochen später


Der Kopf ist mit acht Wochen deutlich runder als mit sechs Wochen. Zwichen vier bis sechs Wochen ist ein ganz normaler Abgabetermin, wenn man nun Jolie mit sechs Wochen ansieht, stellt sie nicht den Traum aller Träume dar ;-), bereits nur zwei Wochen später belohnt sie etwas Warten und hat es sich nicht auch noch weiter gelohnt?:



Mai 2004, ein Tag nach ihrem ersten Wurf, im Alter von einem halben Jahr - ein wunderschöner Typ, dichtes, festes Fell, was seitlich etwas anliegt, was in dem Alter und nach einem Wurf auch normal ist.

hier als Baby:

Hier ist wieder der typische Babyrexkopf zu sehen. Dicker, runder Kopf, breite Stirn und Schlappohren.
Deshalb auch die Aussage, dass sie neugeboren aussehen wie kleine Champions.

Manche Züchter sagen, man soll sich an dem Neugeborenen orientieren, so wie sie als Baby aussehen, so werden sie auch später wieder vom Typ her.
Und auf die Bauchlockung sollte man achten, sie sollte dicht sein und immer wieder durchkommen.
Zu diesen Punkten kann ich Stand Juni 2004 nicht allzuviel sagen, dafür bin ich noch nicht lange genug in der Rexzucht dabei, werde aber auch hier ein besonderes Augenmerk drauf legen und zum gegebenen Zeitpunkt niederschreiben.

Oder wer hätte gedacht, dass aus solchen scheinbaren Dumbo-Ohren...



 mal solche unproportionalen kleinen Ohren werden (Bilder zeigen meine Kassandra)?


Es freut mich sehr, diese Idee der Studie, die ich gemeinsam mit meiner Freundin Gaby "ausgebrütet" habe, nun umsetzen zu können und lade Euch nun ein, das Umsetzen der Idee für die nächsten Monate und Jahre mitzuverfolgen.
Viel Spass dabei!


 

 

 

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